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Eisen verändert das Leben – die vorrömische Eisenzeit

Nach klimatischen Verschlechterungen, der Erschöpfung leicht zugängiger Erzlagerstätten, dem Abbruch alter Tauschbeziehungen usw. kamen im 6. Jahrhundert vor Christus erste Eisenwaren an unsere Küste. Bald war die ansässige Bevölkerung auch selbst technologisch befähigt, aus dem anstehenden Raseneisenstein (Ortstein, Klump) Eisen zu gewinnen. In der nun folgenden vorrömischen Eisenzeit ermöglicht eine eigene Rohstoffbasis und ein neues Metall bessere Geräte, Waffen und einen anderen Schmuck. Der Feuerstein verlor endgültig an Bedeutung. Die Totenverbrennung hatte sich am Ende der Bronzezeit durchgesetzt, was zahlreiche Gräberfelder dieser Zeit belegen. Es bildeten sich neue Beziehungen und Stämme heraus, die wir heute Germanen nennen. Die Verbindungen zu anderen Stammesgebieten zeigen sich an den in den Gräbern zu findenden Schmuckkollektionen.

Ein großes Siedlungsareal zwischen Admannshagen und dem Salzhaff aus der vorrömischen Eisen- und römischen Kaiserzeit zeigt sich in zahlreichen Siedlungen und Gräberfeldern.